Stabheuschrecken sind äußerst interessante Tiere.
Auch die Haltung dieser Tiere ist grundsätzlich eher unkompliziert und einfach.
In ihrem natürlichen Lebensraum (tropische und subtropische Waldgebiete) schützen sie sich vor Fressfeinden, durch ihre Anpassung an die Umgebung. Sie haben im Laufe der Evolution gelernt, sich meisterhaft als Ast auszugeben. Zur Verbesserung ihrer Tarnung strecken sie ihre Vorderbeine dicht neben den Kopf und ahmen sogar einem im Wind schaukelnden Ast nach, indem sie mit dem Körper wippende Bewegungen vollführen. Außerdem können sie sich, wenn Gefahr droht, vollkommen tot stellen. Letztendlich ist eine derart getarnte Stabheuschrecke praktisch unauffindbar.
Terrarium
Die Unterbringung erfolgt in einem Terrarium.
Dabei stellt die Stabheuschrecke keine besonderen Ansprüche. Allerdings sind hohe Terarrien besser als breite.Und diese sollten auch mindestens dreimal so hoch wie die Tiere sein.
Der Boden kann dünn mit leicht feuchtem Bodensubstrat bedeckt werden.
Stöcke eignen sich als Dekoration. Pflanzen allerdings nicht, da sie gefressen werden.
Eine Beleuchtung ist nicht zwingend notwending, kann allerdings nicht schaden und sorgt auch im Winter für die erforderlichen 20°C - 30°C.
Ernährung
Stabschrecken sind Planzenfresser.
Brombeerblätter eignen sich hervorragend und sind auch im Winter in Fülle zu finden.
Weitere mögliche Pflanzen, die verfüttert werden können:
Lebenslauf dieser Tiere
Der Ablauf des Lebens der Stabschrecken und auch speziell zur Vermehrung findet ihr alle Informationen: